Wir im Stauferland - 1. Ausgabe

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„Wir im Stauferland“ - das Standort-Magazin von Göppingen

Göppingen? Wo liegt denn das? Wer jenseits der Landesgrenzen unterwegs ist und Menschen begegnet, die aus beruflichen und familiären Gründen nichts mit unserer schwäbischen Heimat zu tun haben, stellt fest, dass diese selten mit dem Namen der Hohenstaufenstadt und des gleichnamigen Landkreises etwas anfangen können. Allenfalls Handballfreunde mögen sich noch an die glorreichen Zeiten von Frisch Auf erinnern.

Der Bekanntheitsgrad unserer Stadt und unseres Kreises rangiert leider weit hinter dem einiger Produkte, die von hier kommen. Märklin und WMF - um zwei Beispiele zu nennen - kennt fast jedes Kind. Dass diese Marken eng mit dem Landkreis Göppingen verbunden sind, wissen die wenigsten. Das gilt auch für bedeutende Einrichtungen. Die bundesweites Renommee genießende evangelische Akademie in Bad Boll verbindet kaum jemand mit dem Stauferkreis. Ähnlich verhält es sich mit dem „Tiger-entenclub“. Dass Deutschlands populärste Kindersendung im Göppinger Zukunftsstadtteil Stauferpark entsteht - wer weiß das in Frankfurt, Hamburg oder Berlin? Wer spricht über den Landkreis Göppingen, wenn am Abend in der „Tagesschau“ Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt seine Ansichten zu einem aktuellen Wirtschaftsthema zum besten gibt? Wer denkt an den Landkreis Göppingen, wenn jemand über den populären Stauferkaiser Friedrich Barbarossa liest? Oder welcher Fußballfreund weiß, dass Jürgen Klinsmann, einer von uns ist? Im heutigen globalen Wettbewerb ist es wichtig, dass sich Regionen profilieren und ihre Stärken zeigen. Starke Standorte zeichnen sich dadurch aus, dass Menschen über sie sprechen, wissen, wo sie liegen und dass Verbraucher mit der Region auch Marken, Namen und Gesichter verbinden.
Der Stauferkreis Göppingen hat hier Nachholbedarf. Allzulange wurde mit dem, was man hier hat und worauf die Menschen hier zu Recht stolz sind, hinterm Berg gehalten und nicht weitererzählt. Es mag für die Bescheidenheit der Schwaben sprechen, dass sie über ihre Stärken nicht gerne reden, doch im Zeitalter der Kommunikation, in dem die Welt zu einem Dorf zusammenwächst, ist es wichtig, seine guten Seiten zu präsentieren.
Standortkommunikation nennt man das in der Fachsprache. Die Einsicht, dass es im Landkreis Göppingen daran fehlt, die Stärken über die Kreisgrenzen hinaus zu transportieren, ist gewachsen. Schon mehrfach haben Experten es als Schwäche analysiert, dass der Landkreis nicht über seine Vorzüge berichtet. Doch offensichtlich bedarf es dafür noch eines längeren Entscheidungsprozesses.
Mit dem vor Ihnen liegenden Magazin „Wir im Stauferland“ ergreifen wir nun die Initiative. Wir kommunizieren. Wir zeigen Ihnen den Stauferkreis von seinen besten Seiten, zeigen Menschen, die sich klar zu diesem Standort bekennen und transportieren die Stärken des Landkreises hinaus in die Welt. Das Magazin „Wir im Stauferland“ wird deshalb nicht nur im Landkreis verbreitet, es geht an mehrere tausend Entscheidungsträger und Meinungsmultiplikatoren in der Region Stuttgart und steht Unternehmen und Organisationen aus dem Landkreis zur Unterstützung bei ihren Messeauftritten in ausreichender Stückzahl zur Verfügung. Und natürlich ist „Wir im Stauferland“ auch im Internet verfügbar, wo es die Basis für die virtuelle Standortkommunikation bildet.
Ich hoffe, Sie können sich beim Lesen von den starken Seiten des Stauferkreises Göppingen überzeugen.

Herzlichst, Ihr

Rüdiger Gramsch
Redaktionsleiter der NWZ

www.wir-im-stauferland.de
www.nwz.de

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