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Internationales Wirtschaftsingenieurwesen gefragt
In Göppingen gibt es einen neuen Studiengang: „Internationales Wirtschaftsingenieurwesen.“ 20 Studenten sind zum Start dabei - später sollen es 40 werden, die an der Hochschule lernen.
CONSTANTIN FETZER

Professor Thomas Rodach, der Gründungsdekan der neu geschaffenen Fakultät an der Hochschule Esslingen in Göppingen, gibt sich zufrieden: „Wir haben 20 Studierende zugelassen“, berichtet er. Sieben Mal so viele hatten sich beworben. Rodach hat Physik studiert, war 15 Jahre beim Software-Entwickler SAP und bietet mit seinem Team nun einen sehr beliebten Studiengang an: Internationales Wirtschaftsingenieurwesen.

Sieben Semester dauert dies - der Abschluss ist ein Bachelor-Zeugnis, das international anerkannt ist. „Die Industrie fragt im Moment unheimlich viele Wirtschaftsingenieure nach“, berichtet er. Das sind jene hoch qualifizierten Mitarbeiter in einem Unternehmen, die eine Schnittstelle zwischen Technikern und Betriebswirtschaftlern bilden. „Ein idealer Wirtschaftsingenieur kann beides und kann so Projekte begleiten“, sagt Studiengangleiter Ulrich Nepustil. Gerade im Stauferkreis, in der es viele Familienbetriebe gibt, sei das Interesse nach einem solchen Studiengang groß. Hier spiele das Thema „Unternehmensnachfolge“ eine Rolle. Es bringe einem Seniorchef nichts, wenn der Junior zwar das technische Handwerk beherrsche, aber nicht mit Zahlen umgehen kann - oder anders herum. Hier sei der Studiengang die ideale Gratwanderung und treffe ins Schwarze. Doch auch in der Wirtschaft seien die Absolventen gefragt, weil sie dann Allround-Talente seien.

www.hs-esslingen.de

 

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