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Zur Geschichte der Maultasche |
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Die Maultasche ist das schwäbische Nationalgericht. Wer sie erfunden hat, weiß keiner so genau. In einer Geschichte ist sie eine Kopie der italienischen Nudelspezialität Ravioli, in einer anderen soll die Maultasche ein Abklatsch einer chinesischen gefüllten Teigrolle sein.
Hartnäckig wird auch behauptet, die Maultasche wurde im Kloster Maulbronn erfunden. Dort sollen Mönche während der Fastenzeit ein Stück Fleisch erhalten haben, das sie auch genießen wollten. Um es vor ihrem Herrgott zu verbergen, zerhackten sie das Fleisch, mischten Kräuter hinein und versteckten den Brei in einer Teigtasche. So sei dann auch für die Maultasche der schwäbische Name „Herrgottsbscheißerle“ entstanden. |