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Rechberghausen bereitet sich auf Gartenschau vor „Wir werden vier Monate Sommer, Blüten und Träume anbieten“, sagt Bürgermeister Reiner Ruf aus Rechberghausen und macht Lust auf die Gartenschau in seiner Gemeinde. Mit dem so genannten „Kleinen Grünprojekt“, wie das Land Baden-Württemberg diese Veranstaltungsform bezeichnet, die zwischen den weithin bekannten Landesgartenschauen jeweils in den ungeraden Jahren ausgetragen wird, hat die Gemeinde Rechberghausen eines der größten Projekte ihrer Geschichte zu schultern.
Deshalb spricht Bürgermeister Reiner Ruf auch nicht gern vom Grünprojekt, sondern von einer „Gartenschau“, wenn er in der Öffentlichkeit mit Verve das ehrgeizige Vorhaben präzisiert. Rund 13 Millionen Euro betragen die Kosten des Gesamtprojekts, zu dem - wie bei Gartenschauen üblich - eine Menge innerstädtische Begleitmaßnahmen gehören: Straßen, Kreuzungen, Brücken, Renaturierungsmaßnahmen. Wer die Gartenschau-Gemeinde besucht, wird feststellen, dass der Slogan „Rechberghausen blüht auf“ treffend gewählt ist. Am Ortsrand erstreckt sich das kommende Festivalgelände leicht ansteigend bis zu einem markanten Aussichtsturm, der eigens für die Gartenschau erstellt worden ist und der einen wunderbaren Panoramablick ermöglicht. An der linken und rechten Flanke des in Form eines Dreiecks verlaufenden Geländes werden im kommenden Jahr die intensiven Ausstellungsinhalte zu sehen sein; all das, was der Besucher von einer klassischen Gartenschau erwartet: Perfekte Mustergärten, üppige Stauden, tausende Blumen, Information und Beratung, Kunst und Kultur, aber auch Spiel und Spaß, ein eigener Veranstaltungsbereich mit Bühne und großer Überdachung sowie das Projekt „Abenteuer Natur“, mit dem gut und gern auch für die gesamte Schau überschrieben werden könnte. Ulrich Edelmann, Projektleiter der Gartenschau Rechberghausen hat in den zurückliegenden Monaten eine erstaunliche Dynamik ausgemacht: „Es sind so viele schöne Dinge dazugekommen, das war vor Monaten noch gar nicht abzusehen.“ Markant ganz am Rande der Schau, aber wesentlich für die Erschließung des neuen Naherholungsraums an der Hungerboll sind die Renaturierung des Schinderbachs, die Erschließung vorhandener Quellen, die Anlage eines Sees sowie der Umbau der so genannten Kulturmühle, die während der Gartenschau Ausstellungen und Gastronomie beherbergen soll. Selbstredend, dass auch das Land Baden-Württemberg mit seinem „Treffpunkt Grün“, Fachverbände, die Landwirtschaft, Landfrauen oder Umweltschutzorganisationen die Plattform Gartenschau Rechberghausen für Information und Wissenstransfer nutzen wollen. www.gartenschau-rechberghausen.de
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