Bürsten für alle

Mink-Werk produziert auf 17000 Quadratmetern
Mink-Bürsten, das weltweit größte Unternehmen in seiner Branche, setzt auf den Standort Göppingen - und expandiert hier weiter.
CONSTANTIN FETZER

Es ist prämierte Innovation aus dem Stauferkreis: „Care-System“ des Bürsten-Herstellers Mink.
Spatenstich bei „Mink-Bürsten": Das Unternehmen investiert rund 3,2 Millionen Euro in eine neue Produktionshalle und schafft 15 Arbeitsplätze.

Jebenhausen. Die Bagger auf dem Firmengelände bei „Mink-Bürsten" in Jebenhausen haben ihre Arbeit aufgenommen:
Der weltweit größte Hersteller von industriellen Bürsten investiert an seinem Unternehmenssitz rund 3,2 Millionen Euro für eine neue Produktionslinie. „Wir bauen hier die weltgrößte und modernste Anlage zur Herstellung von Bürstenplatten", sagt Geschäftsführer Peter Zimmermann. Für die Entwicklung der Bürstenplattentechnik wurde das Unternehmen ausgezeichnet - eine beachtliche Innovation in der Branche. Auf den feinen Bürstenfasern auf der Platte können Materialien mit empfindlicher Oberfläche gelagert und transportiert werden.
Durch die schonende Behandlung der sensiblen Materialien gibt es keine durch Kratzer oder ähnliche Schäden bedingte Fehlproduktion. So muss der Endkunde nicht warten, bis ein beschädigtes Küchenteil neu hergestellt werden kann. Das spart Geld, weil weniger Ausschuss anfällt.
Doch auch in anderen Branchen werden die Bürstenplatten immer beliebter: „Die weltweite Nachfrage ist sehr groß", berichtet Peter Zimmermann. Rund 2200 Quadratmeter groß wird das Gebäude werden, im Oktober bereits sollen die Maschinen laufen.Inklusive dieser Halle wird „Mink-Bürsten“ auf einer Fläche von 17000 Quadratmetern produzieren. Die Investition ist ein weiteres klares Bekenntnis zum Standort Göppingen“, sagt Peter Zimmermann „Mink-Bürsten" setzt auf die Region: Bereits in den vergangenen Jahren hat das Unternehmen an seinen zwei Standorten in Jebenhausen viel investiert und seine Produktionsflächen erweitert. Das Süßener Unternehmen „Keller-Bau" hat den Auftrag für die Produktionshalle bekommen - und deren Arbeiter sind nun bereits fleißig.
„Mink-Bürsten" liefert als weltweiter Branchenführer in alle Kontinente - und setzt immer wieder Trends mit innovativen Produkten. Mit Schuh- oder Zahnbürsten hat das alles freilich nichts zu tun - meist sind es speziell entwickelte, individuell gestrickte Lösungen für Maschinen oder andere Einsatzgebiete. So kann man „Mink-Bürsten" in zahlreichen Situationen auch im Alltag erleben: Achten wir auf den kleinen Schlitz am Geldautomat, der das Geld ausspuckt: Eine kleine Bürste, die das Aneinanderkleben der Scheine verhindert. Die Mechanik des Cabrio-Verdecks wird meist von was geschützt? Die Sesamkörner, die in der Großbackstube auf Brötchen kommen: Ein Job für Bürstenwalzen. Und eines kann man mit den hochtechnischen Bürsten auch noch machen: Reinigen - mitunter auch ganz feine Oberflächen. Die Faserbündel geben täglich ihr Bestes. Unlängst haben auch Messebauer und Künstler die neue Art der Bürsten entdeckt.
„Mink-Bürsten" setzt zugleich auf ein hohes qualitatives Niveau seiner Produkte. „Wir sind immer dabei, unsere Produktionabläufe zu optimieren", berichtet Peter Zimmermann. Dies geschehe in enger Abstimmung und Analyse mit den Mitarbeitern. Denn als Familienunternehmen stehe nicht die absolute Gewinnmaximierung im Vordergrund, sondern man wolle gemeinsam mit den Mitarbeitern die Abläufe ständig verbessern. Um die Mitarbeiter zu fördern, gibt es in der hauseigenen „Mink-Akademie" regelmäßig Veranstaltungen. Denn „alle unsere Mitarbeiter sind ein wichtiger Teil des Unternehmens - egal ob in Verwaltung oder in der Produktion an den Maschinen", sagt Firmenchef Zimmermann.
www.mink-buersten.de

 

Messen & Events in Göppingen

Kategorien