Schachenmayr

Die Marke Schachenmayr hat Weltruf. Die Traditionsfirma, einst Stolz der Gemeinde Salach, verschaffte in Glanzzeiten 2500 Mitarbeitern Lohn und Brot. 1984 wurde sie an das Londoner Unternehmen Coats (weltweit 40 000 Mitarbeiter) verkauft. 1824 trat Leonhard Schachenmayr als Teilhaber in die Wollgarnspinnerei des Aachener Kaufmanns Kolb ein. Nach seiner Eheschließung mit Tochter Kolb firmierte das Unternehmen unter Kolb&Co. 1835 ging die Firma ganz auf Schachenmayr über. Mit enormem Ehrgeiz und Fleiß baute der findige Geschäftsmann die Firma erfolgreich aus. 1848 heiratete Friedrich Bareiß eine Tochter Schachenmayrs, wird Teilhaber und übernimmt 1871 den Betrieb. Die Familie Bareiß hat es in der Folgezeit verstanden, das Unternehmen durch Anpassung an den jeweiligen technischen Fortschritt an die Spitze der europäischen Kammgarnspinnerei zu führen. Zahlreiche Stiftungen, die der Belegschaft sowie der ganzen Gemeinde zu gute kamen, zeigen die Verbundenheit des Unternehmens mit der Bevölkerung.
Als 1990 die Produktion der Handstrickgarne eingestellt wurde, bedeutete dies einen schweren Einschnitt für den Ort. Inzwischen profitiert Coats vom Bekanntheitsgrad der Marke Schachenmayr. Zudem hat die Konzernspitze auch das Innovationspotenzial und das enorme Logistik Know-how erkannt und präsentiert immer öfter ihr Vorzeigeobjekt in Salach.
www.coatsghmbh.de
 

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